Ingwer hat eine heilende Wirkung
Die asiatische Wunderwurzel
Ingwer hat längst einen festen Platz in unserer Küche. Als Gewürz sorgt er für ein fruchtig-scharfes Aroma von Suppen, Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten. Doch die aus Asien stammende Knolle kann noch viel mehr. Ihre heilende Wirkung bei vielerlei Beschwerden macht sich zum Beispiel die Traditionelle Chinesische Medizin schon seit Jahrtausenden zunutze.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Ingwer (lateinische Bezeichnung: Zingiber officinale) ein wahres Allround-Talent aus der Natur ist. Kein Wunder: Die Knolle ist reich an vielfältigen Inhaltsstoffen, darunter Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Scharfstoffe und ätherische Öle, die ein breites Wirkungsspektrum eröffnen.
Ein Helfer gegen unterschiedlichste Beschwerden
Bei Erkältungen eingesetzt, stärkt Ingwer nicht nur das Immunsystem. Wissenschaftlich belegt ist auch seine entzündungshemmende Wirkung durch den Inhaltsstoff Gingerol. Die typischen Erkältungsbeschwerden wie Husten, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen können mit Ingwer wirksam gelindert werden.
Antientzündlich und schmerzlindernd: Von diesen Eigenschaften der Wunderwurzel profitieren Menschen, die an rheumatischen Beschwerden oder an Arthrose leiden. Aber auch bei Muskelbeschwerden, wie etwa bei Muskelkater nach einem ausgiebigen Trainingstag, ist Ingwer hilfreich. Wer also den Leg Day nicht überspringen möchte, dem kann Ingwer bei den Nachwirkungen Abhilfe schaffen.
Durch ihre scharfen ätherischen Öle und Harzsäuren regt die Ingwerknolle die Verdauung an und unterstützt die Magen-Darm-Gesundheit. Auch bei Reisekrankheit hilft die tolle Knolle, indem sie Übelkeit und Brechreiz mindert.
Diese Wirkung lässt sich auch während einer Chemotherapie zunutze machen. Studien zeigen, dass Krebspatienten weniger stark unter Übelkeit leiden, wenn sie neben Medikamenten gegen Brechreiz auch Ingwer einnehmen. Allerdings sollte man darüber vorher immer mit der behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt sprechen.
Inwieweit Ingwer helfen kann, die Entstehung von Krebs zu verhindern, wird immer wieder diskutiert. Wenngleich hier schon verschiedene Untersuchungen zu vielversprechenden Ergebnissen gekommen sind, muss dieser Aspekt noch weiter wissenschaftlich untersucht werden.
Ingwer – nicht für alle gut
Was arzneilich wirkt, kann auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. So kann Ingwer zum Beispiel das Blutungsrisiko erhöhen. Wenn du eine vermehrte Blutungsneigung hast oder Blutverdünner einnimmst, solltest du unbedingt ärztliche Rücksprache halten, ob du Ingwer einnehmen darfst. Auf Ingwer verzichten solltest du auch, wenn du einen empfindlichen Magen hast oder an Gallensteinen leidest.
Schwangere sollten ebenfalls keinen Ingwer zu sich nehmen, denn bestimmte Inhaltsstoffe können Wehen auslösen. Auch stillenden Frauen wird abgeraten.
Wenn du Ingwer-Präparate einnimmst, lies bitte die Packungsbeilage sorgfältig durch und frage deine Ärztin bzw. deinen Arzt oder in deiner Apotheke, wenn du unsicher bist oder etwas nicht verstehst.
Die Vielseitigkeit der Knolle
Ingwer ist in vielerlei Formen erhältlich: als Tee, Sirup, Pulver oder Kapsel, um nur einige zu nennen. Für die besondere Wirkung der Knolle spielt es keine Rolle, in welcher Form du sie zu dir nimmst. Besonders zu empfehlen ist die frische Knolle – zum Beispiel für einen köstlichen Ingwertee:
Der scharfe, würzige Ingwer eignet sich hervorragend als Grundlage für ein belebendes Heißgetränk, das die Atemwege befreit und bei Erkältung gut gegen Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen wirkt.
Schneide hierzu ein etwa daumengroßes Stück von einer frischen Ingwerknolle ab und schäle es. Wasche das Stück nun unter klarem Wasser gut ab und reibe es dann mit einer feinen Gemüsereibe oder schneide es in kleine Würfel. Je kleiner du den Ingwer schneidest, desto mehr von den wohltuenden ätherischen Ölen setzt du damit frei.
Gib die Würfel nun in eine Tasse und gieße kochendes Wasser darüber. Wie andere Teesorten auch braucht dein Ingwertee nun etwa zehn Minuten Ziehzeit, um seine volle Wirkung und seinen einzigartigen Geschmack zu entfalten. Danach kannst du den fertigen Tee durch ein feines Sieb abgießen und bei Bedarf mit etwas Honig oder Zitronenmelisse nachwürzen.
Ingwertee: Köstlich und wohltuend
Schneide ein etwa daumengroßes Stück von einer frischen Ingwerknolle ab und schäle es. Wasche das Stück nun unter klarem Wasser gut ab und reibe es dann mit einer feinen Gemüsereibe oder schneide es in kleine Würfel. Je kleiner du den Ingwer schneidest, desto mehr von den wohltuenden ätherischen Ölen setzt du damit frei.
Gib die Würfel nun in eine Tasse und gieße kochendes Wasser darüber. Wie andere Teesorten auch braucht dein Ingwertee nun etwa zehn Minuten Ziehzeit, um seine volle Wirkung und seinen einzigartigen Geschmack zu entfalten. Danach kannst du den fertigen Tee durch ein feines Sieb abgießen und bei Bedarf mit etwas Honig oder Zitronenmelisse nachwürzen.
Update 12.09.2025
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